Nadine Sarah F., MTLA 2015-2018

MTLA- 1ne Ausbildung, 3 Jahre, 1000de Erfahrungen!

Drei Jahre Ausbildung an der Gesundheitsakademie Ernst von Bergmann sind nun vorüber, drei Jahre in denen ich soviel dazu gelernt habe, wie nie zuvor in meinen 13 Jahren Schulzeit.

Zurückblickend ist die Zeit dennoch wie im Flug vergangen. Das Besondere an dieser Ausbildung ist für mich bis zum Ende die Kombination aus lernen von Fachwissen und deren Umsetzung in das praktische Arbeiten geblieben. Durch diese Kombination liegt das Verstehen der Abläufe und Mechanismen im Vordergrund, was ich persönlich viel sinnvoller finde als auswendig lernen.

Im praktischen Unterricht lernte ich neben den eigentlichen Themen auch das eigenständige und verantwortungsbewusste Arbeiten, Zeitmanagement, sowie die Organisation eines Arbeitsplatzes, was mir in meiner beruflichen Zukunft sicher helfen wird. Am praktischen Unterricht hat mir immer sehr gefallen, dass er sehr flexibel ist und die Lehrer auf das Lerntempo und die Probleme der Schüler eingehen.

Das Klima zwischen Lehrern und Schülern ist immer sehr gut gewesen. Das Team an Lehrern war immer sehr herzlich und jeder einzelne Lehrer für sich, hat eine Begeisterung für sein Fach, die irgendwie ansteckend ist.

Die praktischen Einsätze in den Laboren, waren für mich von entscheidender Wichtigkeit, da man durch sie einen Einblick in die richtige Arbeitswelt einer MTLA gewinnen konnte.

Die Ausbildung hat mich gefordert und gefördert, aber die Anstrengungen haben sich gelohnt und nun kann ich gut vorbereitet in das Berufsleben starten. Die Ausbildungszeit war eine sehr schöne Zeit, an die ich mich sicher oft zurück erinnern werde.

Florian C., MTLA 2013-2016

Wer in der medizinischen Welt Fuß fassen will, für den bieten sich viele Berufe an. Medizinische/r- technische/r Laboratoriumsassistent/in geht dabei vor allem den chemischen, technischen Weg. Man steigt über eine Nische ein und kann sich danach aber quasi in jeden anderen Bereich weiter- und fortbilden lassen. Sofern die Möglichkeiten bestehen oder in Eigeninitiative wahrgenommen werden. So gestaltet sich auch der Berufsalltag. Proben erscheinen als Aufträge, die man abarbeitet. Die Geräte Drumherum müssen gewartet werden. Diese Arbeit wird einem jedoch eigenverantwortlich überlassen. Ebenso die Übernahme und Weitergabe des Arbeitsplatzes an Kollegen. Das "Assistent" im Namen ist auf Grund dieser Eigenverantwortung irreführend und nur noch ein historisches Überbleibsel.

 

Wer nach einer solchen Tätigkeit sucht, dem sei die Gesundheitsakademie Ernst von Bergmann sehr ans Herz gelegt. Nicht nur ist die Ausbildung kostenfrei, es werden auch Wohnungsmöglichkeiten für SchülerInnen angeboten, es gibt zahlreiche Geräte zum üben, die gesamte Ausbildung unterliegt einem strukturierten Plan, der Lehrkörper hat Ahnung sowohl von der Materie als auch von effektiven Unterrichtsmethoden und geht direkt auf die Bedürfnisse der SchülerInnen ein.

 

Man muss sich aber auch bewusst sein worauf man sich einlässt. Zwar wird kein Abitur vorausgesetzt, doch wer nicht so lernen kann wie in einer Abiturzeit und das hier 3 Jahre lang, der wird wahrscheinlich schnell frustriert sein. Ebenso muss man sich bewusst sein, dass man einen chemischen Beruf ergreift. Zwar muss man nicht alle Grundlagen in Biologie und Chemie beherrschen, wenn schon nicht Vorwissen so doch zumindest die Bereitschaft sich in Chemie und Biologie und medizinische Themen einzuarbeiten ist eine zwingende Voraussetzung.

 

Der Schulbetrieb kann auf Grund von Lehrermangel dann etwas chaotisch werden ist aber machbar und das Lehrerteam kann gut gegensteuern. [Hinweis der Schulleitung - Der damalige Lehrermangel ist behoben] Vorausgesetzt die bereits angesprochene Eigenverantwortung wird wahrgenommen. Sich zu organisieren, zu lernen, LehrerInnen über Probleme zu informieren und selbstständig ausgehändigtes Material zu e bearbeiten. Ähnlich der Arbeit im Krankenhaus, wo zudem noch sehr ein hohes Maß Selbstvertrauen und Stressfestigkeit empfohlen werden.

 

Alles in allem ist diese Ausbildungsstätte jedem zu empfehlen, der sich auch wirklich in ein Lerngetümmel stürzen will. Das ist ein medizinischer Beruf mit einer Ausbildung mit hohen Standards. Auch wenn es wie in anderen Ausbildungsberufen auch mal schwer fällt, den Roten Faden nicht zu verlieren, findet man doch immer bei den KlassenlehrerInnen Gehör.

Susanne N., MTLA 2014-2017

 

Die Gesundheitsakademie Ernst von Bergmann ist (abgesehen von der Grundschule) die einzige Schule, die ich wirklich gerne besucht habe. Die drei Jahre vergingen unfassbar schnell. Woran das lag?

 

 

Wahrscheinlich an dem abwechslungsreichen Aufbau der Ausbildung ...

Es gab ca. monatlich einen Wechsel zwischen Theorie und Praxis in der Schule und verschiedenen Praktika in Laboren, die mit der Gesundheitsakademie kooperieren.

 

Die Theorie in der Schule war immer sehr informativ und wir haben viele Tests geschrieben. Letzteres war zwar einerseits anstrengend, andererseits aber auch sehr hilfreich, da man gezwungen war am Ball zu bleiben und somit den Anschluss nicht verpasste. Meistens hat das Lernen aber auch Spaß gemacht, weil man viele interessante Zusammenhänge kennen lernt. Der Theorieunterricht fand im gesamten Klassenverband statt und für die Praxis und Praktika wurden wir zu Beginn der Ausbildung in zwei Kleingruppen unterteilt, damit die Labore nicht zu überfüllt sind.

 

Die Praxisturni waren - glaube ich - bei allen Schülern am beliebtesten. Hier konnte man sein zuvor angeeignetes Wissen in den verschiedensten Fächern in den modernen, schuleigenen Laboren anwenden. Es war immer sehr spaßig und eindrucksvoll selbst zu pipettieren, Nährmedien anzusetzen, zu mikroskopieren u.v.m. Die praktische Arbeit in der Schule war nie monoton, das hat uns alle immer begeistert.

 

Am Ende des ersten Lehrjahres gingen wir dann zum ersten Mal raus ins echte Arbeitsleben. Entspannt ist hierbei, dass die Schule alles für uns organisierte. Falls man mit einem Praktikumseinsatz gar nicht einverstanden war, konnte man jederzeit mit den sehr hilfsbereiten Lehrern sprechen und es wurde nach der bestmöglichen Lösung gesucht. Das Lehrerteam ist allgemein sehr kompetent, engagiert und menschlich.

 

 

… vielleicht aber auch an dem bereichsübergreifenden Einblick in die verschiedenen Abteilungen ...

Es wurde uns ermöglicht, auch mal in andere Bereiche des Gesundheitssystems reinzuschnuppern und dadurch die notwendige Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Krankenhausangestellten (z.B. Pfleger, Radiologieassistenten, Ärzte und Laborassistenten) zu verstehen. Wir absolvierten ein vierwöchiges Krankenhauspraktikum, wurden in der Schule in dem radiologischen Bereich herumgeführt und besuchten auch mal die OTA/ATA-Klasse (Operationstechnische/ Anästhesietechnische Assistenz).

 

 

... oder doch an den vielen Aktivitäten ...

Gefühlt war immer etwas los. Egal, ob man Tests schrieb oder man den Zukunftstag mit gestaltete, das Sommerfest und die Weihnachtsfeier mit der Schule erlebte, die Zwischenprüfung absolvierte oder auch nur die Pausen gemeinsam verbrachte.

 

… aber auf jeden Fall an der spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung!

Es ist einfach die besondere Mischung aus den interessanten Fächern, den tollen Lehrern, der vielfältigen Arbeit und den persönlichen und beruflichen Erfahrungen. Die Ausbildung ist zwar sehr anspruchsvoll und anstrengend aber sie lohnt sich allemal!

 

Susanne N.; MTLA 14

 

 

 

André R., MTLA 2008-2011

"Äußerst engagierte Lehrer, ein stetiger Wechsel zwischen Theorie- und Praxisunterricht, sowie praktische Ausbildung in allen Laborbereichen haben die 3 Jahre ständig interessant und Abwechslungsreich gemacht.

 

Nach dem Abschluss habe ich mich Top-Vorbereitet auf das Arbeitsleben gefühlt, was mir den Einstieg in den Job sehr erleichtert hat."

 

André R., MTLA 08

Susanne H., MTL 2004-2007

Ich erinnere mich gern zurück. Es waren drei sehr schöne, aufregende aber auch anstrengende Jahre.

 

Die Ausbildung als MTLA war durch den theoretischen Unterricht und der praktischen Arbeit sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Lehrer vermittelten uns mit viel Engagement ihr Wissen und haben uns super auf das Berufsleben vorbereitet. Neben den Tätigkeiten einer MTLA lernt man auch das selbstständige und teamorientierte Arbeiten. Vielen Dank noch einmal an alle Lehrer.

 

Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung fand ich sofort den Einstieg ins Berufsleben. Bis heute arbeite ich in Teltow auf dem Gebiet der Tissue Engineering/Regenerative Medizin. Durch die vielseitige Ausbildung konnte ich mich sehr gut in diese Firma integrieren.

 

Also, worauf wartet ihr noch? Bewerbt euch! Es wartet eine spannende, abwechslungsreiche und vor allem sehr interessante Ausbildung auf Euch!

 

Susanne H., MTLA 04

Kerstin L., MTLA 2004

"Die Ausbildung war eine tolle Zeit und ich habe noch keinen Tag bereut, mich für den Beruf MTLA und auch für diese Schule entschieden zu haben.

 

Hier lernt man tatsächlich alles, was man im späteren Berufsleben braucht.

 

Einen Job nach der Ausbildung zu finden, war auch nicht schwer. Schließlich hat die Schule einen guten Ruf und eine lange MTA-Tradition.

 

Mein besonderer Dank geht an die Lehrer, die mir stets mit so viel Enthusiasmus und Engagement auch nach meiner Ausbildung noch zur Seite standen.Schließlich konnte ich nach der Ausbildung direkt in leitender Funktion in einem Labor an der Uni Potsdam arbeiten.

 

Mittlerweile studiere ich Medizinpädagogik, denn ich möchte selbst Lehrer werden und an einer MTA-Schule arbeiten."

 

Kerstin L., MTLA 04

 

Nicole W., MTLA 2004

Also wenn ich mich mal so zurück erinnere, dann ist es jetzt schon fast 5 Jahre her, dass ich meine Ausbildung in Potsdam beendet habe, also schon fast 8 Jahre seit ich sie begonnen habe und auch wenn es nicht sehr vorbildlich klingt, aber vor 8 Jahren um diese Zeit (heut ist der 03.Juni 2012) wusste ich noch nicht einmal, dass ich im Oktober 2003 meine Ausbildung zur MTA in der Schule für Gesundheitsberufe in Potsdam beginnen werde, denn meine Pläne für die Zukunft sahen ganz anders aus.

 

Ich hatte großes Glück, dass mich die Schulleitung wenige Wochen vor Ausbildungsbeginn informiert hat, dass andere Bewerber abgesprungen sind, mein Glück.

 

Nach erfolgreichem Vorstellungsgespräch und aufregendem ersten Schultag, bei dem wir die Räumlichkeiten ansahen in denen wir in den nächsten 3 Jahren arbeiten werden ging es am nächsten Tag auch schon richtig los.

 

Wir hatten den neuen Ablauf schnell drin, der Unterricht begann regulär jeden Tag um 7.30 Uhr und endete, bei vollem Stundenplan um 15.00 Uhr, und ganz ehrlich, dass ist ja wohl ein Traum, aber das lernt man erst zu schätzen wenn man im Berufsleben steht.

 

Die Ausbildung an sich ist unterteilt in Theorie, praktischen Unterricht in den Laborräumen der Schule sowie der Praxis die außerhalb der Schule stattfand, in den jeweiligen Krankenhäusern und Laboren mit denen die Schule kooperiert, dabei sei zu bemerken, dass man sich um nicht selbst kümmern musste.

 

Die Theorie war umfangreich, wenn man frisch von der Schule kommt gibt es außer dem normalem Biologie- und Chemieunterricht kaum etwas was man kennt, daher sollte man stets den Anschluss behalten, aber das junge Lehrerteam ist immer gewillt zu helfen, die Lehrmethoden sind zum größten Teil super modern und machen es einfach in die fremden Materien einzusteigen.

 

Der praktische Unterricht in der Schule gab uns erste Eindrücke wie es da draußen sein wird und unsere Laborräume sind weitaus moderner als in anderen Schulen, das weiß ich mittlerweile.

 

Die Krankenhauspraktika sind zum größten Teil genau so wie man sich das vorstellt, man ist das "Mädchen für alles", aber wie heißt es so schön, Lehrjahre sind keine Herrenjahre!!!

 

Die Zeit vergeht so schnell, dann ist man schon im 3. Ausbildungsjahr und alles ist auf Prüfungsmodus, aber keine Angst das ist zu schaffen, jeder Lehrer bereitet die Schüler nach bestem Wissen vor und den Rest muss man einfach im "Selbststudium" schaffen.

 

Mittlerweile arbeite ich in München und habe schon einige Schulabgänger in meiner Abteilung eingearbeitet, was immer wieder eine große Herausforderung darstellt, u.a. sind auch Schulabgänger aus Potsdam darunter, denn wenn man will dann kann man auch.

 

Nicole W.; MTLA 04