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28.05.2018 16:31 Alter: 55 Tage

Czesc! (Hallo!)

Am 13.4. machte sich das deutsche Team auf den Weg nach Opole, um dort an einem Erasmus + Project teilzunehmen. Dieses wurde von sieben Schülern der verschiedenen Bereiche, der Gesundheitsakademie vertreten.

Die Vielfalt an vertretenen Ländern, Kulturen und Berufsgruppen machten unsere einwöchige Reise zu einem Abenteuer.

Der Titel des diesjährige Erasmus + Projects lautete "future health- our challenge!". Teilgenommen haben neben Deutschland die Länder Rumänien, Bulgarien, Zypern und Polen. Erasmus + Projekte dienen u.a. der Förderung von non-formalen Kompetenzen und der Unterstützung des interkulturellen Austauschs mit Menschen aller Alters- und Berufsgruppen. Unsere Tage wurden von täglichen sogenannten ,, Energizern" begleitet, welche v.a. Anfangs in Form von kleineren Kennenlernspielen gestalten worden sind. Auf die Energizer folgten interkulturelle Gruppenprojekte, die aktives Auseinandersetzen mit der Kultur, den Einheimischen und unserem medizinischen Wissen forderten. Am Ende des Tages wurden die Projekte im Form von kurzen Präsentationen ausgewertet und es entstanden auf Basis dieser neue Diskussionen über beispielsweise die Gesundheitssysteme der verschiedenen Länder. Highlight des Projektes war die Präsentation von gesundheitsbezogenen Hypothesen im Rathaus von Opole. Die Projektteilnehmer teilten sich hierfür in interkulturellen Gruppen und schlüpften in die Rolle der "Mythen-Jäger". Neben der Ausarbeitung von Infografiken, anhand von Interviews mit Passanten, wurden Videos und Präsentationen erstellt.

Oft wurde am späten Abend gemütlich zusammen gesessen, denn jedem Land stand ein Abend zur Verfügung, um das Land und die Kultur im Rahmen eines sogenannten interkulturellen Abends vorzustellen. Dies wurde oft in Form von Spielen, Videos, landestypischen Spezialitäten und Tanzeinlagen präsentiert. Es wurde einiges gelacht und über einen möglichen Ort der Réunion der Teams diskutiert. Bevor wir alle wieder in unsere Heimatländer aufbrachen, tauschten wir noch unsere Kontaktdaten aus. Aufgrund der verschiedenen Sprachen, konnten wir nicht nur unser Englisch verbessern, sondern lernten auch einige Wörter auf Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch und Griechisch kennen. Und falls manchmal das Englisch nicht ausreichte, verständigten wir uns auch über Handzeichen. Am Freitag, dem 20.4., verabschiedeten wir uns nach 7 intensiven, abenteuerreichen Tagen und fuhren wieder zurück in unser Heimatland. Aufgrund unserer Challenge "future health" war das Projekt nicht nur lehrreich, sondern auch eine großartige Möglichkeit neue Menschen, deren Kultur, Sprachen und Leben kennenzulernen.